Nach dem planmäßigen Abflug in Frankfurt sind wir dann mitten in der Nacht in Dubai gelandet. Dubai ? Irgendwie falsch oder ? Ja und nein, das ist mittlerweile das Drehkreuz in der Gegend und da ich mit Emirates geflogen bin, war das die günstigste Variante und ich musste ich umsteigen.

Von der Ankunft um 23:30 Uhr am Sonntag in Dubai Airport bis zum nächsten Abflug um 2:15 Uhr am Montag, hatte ich noch etwas mehr als 2 Stunden Zeit den Flughafen anzusehen. Irgendwie sind die ja alle gleich. Zumindest von aussen. Auch um die Zeit ist dort fast so viel los wie in Frankfurt tagsüber ?. Schön gemacht, aber aus meiner Sicht nichts besonderes. Duty Free muss allerdings toll sein.
Für den Sonnenaufgang nach 3 Stunden Flug hat sich der Fensterplatz schon gelohnt.

Die Ankunft eine Stunde früher als geplant aber nach weiteren 4 Stunden war eher unspektakulär. Insgesamt also über 10 Stunden in der Luft gewesen.
Eine meiner größten Bedenken löste sich fast wörtlich in Luft auf. Ich dachte der Flughafen wäre voll und die Schlange lang. Das war aber nur für die Einheimischen der Fall ?. Mein eVisa wurde auch umgehend (eine gefühlte halbe Stunde später) erteilt und der Stempel sicherte mir die Ein- und Weiterreise. Doch was war an dem Flughafen am frühen Montagmorgen los ? Das größte religiöse Fest steigt in der Woche und es war somit der Tag vor den Feiertagen. 4 Tage wird zu Ehre der 10 armigen Göttin Durga (Durga Puja) gefeiert. Ab heute Abend geht es los.
Am Flughafen wurde ich von einem Representanten des Reiseveranstalters abgeholt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Da habe ich mir extra noch Zeit beim Geldwechsel gelassen oder besser gesagt, den Geldwechslern ? und dann musste er noch warten.
Nach einer kurzweiligen und schnellen Fahrt in die Stadt (die Strassen wirkten ziemlich leer für eine 15 Millionen Stadt + 5 Mio. Tagespendler) konnte ich gleich noch im Hotel frühstücken. Auf dem Weg zum Hotelfinden sich überall temporäre Altäre und sogar Kapellen, die nach den 4 Tagen wieder abgebaut werden ! Es gibt einen Wettbewerb, wer die schönste und aufwändigste Installation hat. Es sieht fast so ein bisschen wie die indische Version von unserem Karneval aus, aber dann auch wieder nicht.
Ein Beispiel eines temporären Tempels:

und am Strassenrand überall diese Altare:

Mein weiterer Tag bestand hauptsächlich darin, mich gut auf den kommenden Abend mit „vorschlafen“ und Essen, vorzubereiten.

Mein ‚Festivalessen.
Am Ende sind alle Schälchen gefüllt gewesen und ich auch. Und das alles für 7 €. Hier noch ein Bericht dazu auf: https://youtu.be/V9Zr3oTSMsg
Hallo Ralf! Sehr beeindruckend! Ich wünsche dir weiterhin eine superschöne Reise mit vielen tollen Eindrücken! Winfried
Hallo Ralf, danke dass wir an deiner interessanten Reise auf diese Weise teilhaben können! Praktisch und sehr interessant! Wir wünschen dir weiterhin gute Reise und freuen uns auf die Fortsetzung. Emil und Christine